Deutscher Gewerkschaftsbund

Rente muss für ein gutes Leben reichen

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Die gesetzliche Rente befindet sich im Sinkflug. Private Altersvorsorge schließt die Rentenlücke nicht, weil die Produkte zu teuer und die Rendite zu gering ist. Wir erwarten mit dem von der Politik gewollten sinkenden Rentenniveau, dass im Jahr 2030 die Hälfte aller gesetzlichen Renten auf Höhe der Grundsicherung – also auf Sozialhilfeniveau ausgezahlt wird. Eine Debatte über die Zukunft der Alterssicherung ist überfällig. Deshalb fordern der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften einen Kurswechsel in der Rentenpolitik. Denn:

Rente muss für ein gutes Leben reichen.  

Als erstes ist das gesetzliche Rentenniveau zu stabilisieren. Langfristig muss das Rentenniveau deutlich erhöht werden. Die betriebliche Altersversorgung ist auszubauen. Auch die heute Jungen brauchen eine Rente, die vor sozialem Abstieg und Armut schützt. Denn:

Rente muss auch morgen reichen.  

Nach einem langen Arbeitsleben muss man von seiner Rente auch dann in Würde leben können, wenn es Brüche in der Erwerbsbiografie gibt: Kindererziehung, Schule oder Studium, Phasen von Arbeitslosigkeit und Niedriglohn. Der soziale Ausgleich in der Rente muss wieder gestärkt werden. Die Übergänge vom Arbeitsleben in den Ruhestand und die Erwerbsminderung müssen besser abgesichert werden. Denn:

Rente muss für Würde reichen.  

Astrid Clauss, Expertin in der Sozialpolitik und Geschäftsführerin der DGB-Region Rheinhessen-Nahe, wird das DGB-Rentenkonzept vorstellen. Dies soll nicht zuletzt auch der politischen Orientierung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im bevorstehenden Bundestagswahlkampf dienen. Dazu laden wir herzlich ein. 

DGB Kreisverband Birkenfeld und Verdi Senioren Idar-Oberstein

 


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