Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 251116 - 25.11.2016
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

DGB-Frauen hissen erstmals in Bad Kreuznach zwei Fahnen "frei leben ohne Gewalt"

Aktion des Runden Tisches gegen Gewalt an Frauen und Kindern auf dem Kreuznacher Kornmarkt

 

Bad Kreuznach… Weltweit hissen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November verschiedene Institutionen und Verbände die Fahnen „Nein zu Gewalt an Frauen“ als Zeichen gegen Gewalt an Frauen. So auch in Bad Kreuznach auf dem Kornmarkt. Auch die DGB-Frauen beteiligen sich jährlich an der von Terre des Femmes e.V. initiierten Fahnenaktion und Kampagne. In diesem Jahr tun sie dies zum ersten Mal mit zwei Fahnen auch in Bad Kreuznach.

 

Fahnen zum 25. Nov. in Mannheim

Terre des Femmes

Hildegard Braun, Sprecherin der DGB-Frauen aus der Region Bad Kreuznach: „Weltweit erfahren Frauen täglich Diskriminierung und Gewalt. Und jeder, der behauptet, das wäre hier bei uns kein Problem, der irrt sich. Frauenfeindliche Sprüche im Alltag, ungleiche Bezahlung, schlechtere Karrierezugänge, häusliche Gewalt und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz – wir haben noch viel anzugehen auf dem Weg hin zur gleichberechtigten Gesellschaft, auch hier vor Ort in Bad Kreuznach. Mit den beiden Fahnen wollen wir Gewerkschafterinnen ein Zeichen setzen – nicht mit uns! Nein zu Gewalt an Frauen. Frei Leben - ohne Gewalt.“

Deswegen unterstützen die DGB-Frauen dieses Jahr erstmalig in Bad Kreuznach die Aktion des Runden Tisches gegen Gewalt an Frauen und Kindern im häuslichen Bereich auf dem Kreuznacher Kornmarkt

am Freitag, 25. November 2016, von 8.30 bis ca. 12.30 Uhr,

Unter dem Motto "Frei Leben - ohne Gewalt" klären die Fachkräfte des runden Tisches über das Thema "Gewalt" auf, informieren über Rechte und Verfahren, Schutzmaßnahmen und Beratungsangebote. Die Koordiniert wird die Aktion durch die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises.

In diesem Jahr steht die Aktion von Terre des Femmes unter dem Motto: "Türen auf! Schutzräume für alle Frauen" und macht auf die Situation besonders gefährdeter Frauen bspw. mit Beeinträchtigungen oder in unsicheren Lebenssituation aufmerksam. Hildegard Braun: „Für jede betroffene Frau sollte es eine sichere Zuflucht in einem Frauenhaus geben - unabhängig von ihrem Einkommen, ihrem Aufenthaltsstatus, ihren Sprachkenntnissen oder ihrer körperlichen Beeinträchtigungen.“


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