Deutscher Gewerkschaftsbund

08.02.2017
Heute Warnstreik in Mainz

Tarifrunde Öffentlicher Dienst

In den laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder bewegt sich die Arbeitgeberseite nicht. Deshalb haben die zuständigen DGB-Gewerkschaften auch in Rheinland-Pfalz heute in Mainz zum Warnstreiks aufgerufen.

„Zwei Verhandlungsrunden sind gelaufen und es gab noch kein ernstzunehmendes Angebot der Arbeitgeber. Auf der einen Seite lobt die Politik die Landesbeschäftigten für ihre gute Arbeit, wenn es dann aber um die Bezahlung für diese gute Arbeit geht, wird plötzlich abgeblockt. Das kann nicht sein: Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst haben mehr verdient und dafür gehen wir auf die Straße!“, so Dietmar Muscheid, Vorsitzender DGB Rheinland-Pfalz / Saarland. 

Die für den öffentlichen Dienst zuständigen DGB-Gewerkschaften – ver.di, GdP, GEW und IG BAU – fordern für die Beschäftigten Verbesserungen in einem Gesamtvolumen von 6 Prozent.

„Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder dürfen nicht unter dem Schuldenabbau der Länder leiden, sondern müssen an der wirtschaftlichen Entwicklung beteiligt werden. Das gilt nicht nur für die Angestellten, sondern auch für die Beamtinnen und Beamten im Land. Wir fordern deshalb eine zeitgleiche und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtenbezüge“, so Muscheid weiter.

An der Warnstreikaktion in Mainz beteiligten sich insgesamt 2.000Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Bereichen des Landesdienstes.

   


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