Deutscher Gewerkschaftsbund

01.03.2016

Gründung des DGB Kreisverbandes Rhein-Hunsrück

Gründungsfoto

Henning Caspari (4. von rechts) wurde zum Vorsitzenden des DGB-Kreisverbandes Rhein-Hunsrück gewählt und Reinhold Rüdesheim (7. von rechts) zu seinem Vertreter. Birgit Schmitt (5. von rechts), DGB-Region Rheinhessen-Nahe, leitete die Sitzung. Weiter waren anwesend Jan Herzog, Wolfgang Heinrich, Güngör Kiraz, Heinz Braun, Dankwart Hoevel, Georg Henschel, Bernd Müller, Sven Schröder, Kay Baumgarten und Dirk Sitte. DGB

Im Februar wurde in Simmern in Abstimmung mit den Einzelgewerkschaften und der DGB-Region Rheinhessen-Nahe der DGB-Kreisverband Rhein-Hunsrück gegründet. Im Rhein-Hunsrück-Kreis gehören 5.860 Personen einer DGB-Gewerkschaft an.

 

In den DGB-Kreisverband Rhein-Hunsrück wurden Mitglieder von den Einzelgewerkschaften IG Metall, ver.di, IG BCE, EVG, IG Bau und GEW entsandt. Die Kollegen trafen sich mit Rita Schmitt, politische Sekretärin beim DGB Rheinhessen-Nahe, zur Bildung und Wahl des neu zu gründenden DGB-Kreisvorstands Rhein-Hunsrück.

 

Als Vorsitzender wurde Henning Caspari (GEW) aus Sohren, als stellvertretender Vorsitzender Reinhold Rüdesheim (EVG) aus Niederburg und als Schriftführer Jan Herzog (GEW) aus Kümbdchen gewählt.

 

Weiter gehören zum Vorstand Heinz Braun (IG Metall) aus Boppard, Güngör Kiraz (IG Metall) aus Sargenroth, Wolfgang Heinrich (IG BCE) aus Maisborn, Bernd Müller (IG BAU) aus Simmertal, Georg Henschel (ver.di) aus Neuerkirch sowie Dankwart Hoevel (ver.di) ebenfalls aus Neuerkirch.

 

Bei diesem ersten Treffen haben sich die Gewerkschafter aus Betrieben im Rhein-Hunsrück-Kreis von der Schottel GmbH, der Firma Continental Teves, aus deutschlandweiten Unternehmen wie Schott und DB Cargo sowie von kleineren Unternehmen bzw. Behörden (JobCenter, RHE, Schulen, Bildungscenter) vorgestellt und über ihre unterschiedlichen Funktionen in Beruf und Gewerkschaft berichtet. In diesem Zusammenhang wurde über das geplante Gesetz zur Reduzierung von Leiharbeit und Werkverträgen und die Erweiterung des Landestariftreuegesetzes (LTTG) diskutiert. Es bestand Übereinkunft, dass das Mindestlohngesetz für Flüchtlinge nicht ausgesetzt werden darf. Auch wurde angesprochen, dass es immer schwerer wird, qualifiziertes Personal für freie Arbeitsplätze zu finden.


Das nächste Treffen findet am Flughafen-Hahn statt. Bei diesem Termin wird dann das Arbeitsprogramm 2016 diskutiert und festgelegt. Es gibt ein breites Themenspektrum: Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt, Einsatz für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit, Gleichbehandlung von Männern und Frauen, gute Bildung und Fortbildung für alle.

 

Die erste Amtshandlung des neuen DGB-Kreisvorsitzenden ist ein Appell an die Menschen im Rhein-Hunsrück-Kreis, am 13. März zur Wahl zu gehen und von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen: „Ich rufe alle auf, das freie Wahlrecht - was hier in Deutschland ein demokratisches Grundrecht ist, und für dessen Durchsetzung Menschen in anderen Teilen der Welt sterben - am 13. März auch tatsächlich wahrzunehmen. Stärken Sie mit Ihrer Stimme unsere freiheitlichen und demokratischen Rechte und lassen Sie sich von rechtspopulistischen StimmungsmacherInnen keine Ängste einjagen. Die aktuelle Flüchtlingsherausforderung wird von Rechtspopulisten wie Pegida und der AfD benutzt, Ängste zu verbreiten und die Demokratie in Frage zu stellen. Diese selbsternannten Retter Deutschlands wollen aber in Wirklichkeit die Demokratie und den Rechtsstaat abschaffen. Deshalb sind Gegenwehr und entschiedenes Handeln notwendig. Wählen Sie Demokratie und Freiheit!“, so Henning Caspari, neu gewählter DGB-Kreisvorsitzender im Rhein-Hunsrück-Kreis.

 

Wer Interesse hat, beim DGB-Kreisverband Rhein-Hunsrück mitzuarbeiten kann sich gerne bei den Vorstandsmitgliedern oder direkt bei der DGB-Region Rheinhessen–Nahe, Tel. 06131/281613 (Rita Schmitt) bzw. per E-Mail an rita.schmitt@dgb.de melden. Gerne sind auch Auszubildende, JugendvertreterInnen, DH-Studenten oder Nachwuchskräfte willkommen. Mehr demnächst im Internet unter http://rheinhessen-nahe.dgb.de/ueber-uns/kreis-und-stadtverbaende


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